Attraktiver Arbeitgeber

Verantwortung beginnt im eigenen Haus. Die KfW pflegt einen wertschätzenden Umgang mit ihren Beschäftigten und bietet ihnen vielfältige Leistungen sowie berufliche Perspektiven.

Esther Drumm, KfW Trainee.

Der Erfolg der KfW gründet auf qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie optimal bei ihren Aufgaben zu unterstützen und zu fördern, ist Ziel der Personalarbeit. Den Rahmen bildet eine offene und vertrauensvolle Kultur, die Leistung fördert und soziale Belange berücksichtigt. Im Zuge eines Modernisierungsprozesses arbeitet die KfW daran, Aufgaben, Prozesse und Strukturen transparent zu definieren und die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln. Das 2014 neu formulierte Leitbild beschreibt die Werte, denen die Beschäftigten verpflichtet sind: Verantwortung, Fairness, Professionalität, Initiative und Transparenz. Entwickelt wurde es in einem breit angelegten Prozess mit standort- und hierarchieübergreifenden Diskussionen zu bestehenden und wünschenswerten Prinzipien der Führung und Zusammenarbeit. Das Leitbild nimmt Bezug auf weitere Initiativen, die die Unternehmenskultur der KfW prägen: die Zielwelt aus dem Gender Balance Prozess, die neue Dienstvereinbarung zur autonomen Arbeitszeit, das betriebliche Gesundheitsmanagement, Rahmenbedingungen für Beruf und Familie, das neue Kompetenzmodell für Führungskräfte sowie den Code of Conduct (siehe im Abschnitt Compliance).

Personalstruktur 2014

Zum 1. Dezember 2014 beschäftigte die KfW Bankengruppe 5.728 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Großteil in Deutschland. An den rund 80 Auslandsstandorten waren insgesamt 490 Personen, davon 126 Entsandte, tätig.

Verteilung nach Geschlecht

Führung und Dialog

In ihren Führungsgrundsätzen bekennt sich die KfW zu einem vertrauensvollen Umgang miteinander. In einem jährlichen Gespräch tauschen sich die Beschäftigten mit ihrer Führungskraft über ihre Leistungen sowie über individuelle Perspektiven aus. Führungskräfte können über ein strukturiertes Verfahren das Feedback von Vorgesetzten, Beschäftigten oder Kunden einholen. Dieses verbessert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern ist Voraussetzung für eine weitere Beförderung innerhalb des Konzerns. Das Kompetenzmodell Führung der KfW wurde 2014 mit einem ganzheitlichen, partizipativen Ansatz überarbeitet: Als zentrale Anforderungen an die Führungskräfte gelten persönliche Glaubwürdigkeit sowie Souveränität im Auftreten und Handeln. Das Kompetenzmodell wurde mit den Kernwerten des Unternehmensleitbilds sowie mit den Ergebnissen des Gender Balance Prozess abgestimmt. Verbesserungsvorschläge können die Beschäftigten der KfW über das Ideenmanagement (Kompass-Wettbewerb) einbringen.

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Leistungen und Mitbestimmung

Die Beschäftigten der KfW Bankengruppe unterliegen hinsichtlich Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und Vergütung den Regelungen des Tarifvertrages für das öffentliche und private Bankgewerbe. Tariflich beschäftigt sind 27,5 % der Belegschaft. Für die in den Auslandsbüros tätigen lokalen Beschäftigten gelten Arbeitszeiten und Sozialleistungen, die den nationalen gesetzlichen Anforderungen entsprechen und sich am Versorgungsniveau vergleichbarer internationaler Unternehmen vor Ort orientieren. Für Frauen und Männer gelten dieselben Entlohnungsgrundsätze, die Eingruppierung in Gehaltsstufen erfolgt gemäß ausgeübter Funktion, Qualifikation und Verantwortung. Die Vergütung außertariflich Beschäftigter ist bei der KfW über eine Dienstvereinbarung, bei KfW IPEX-Bank und DEG über entsprechende Betriebsvereinbarungen geregelt. Für außertariflich Beschäftigte basiert der variable Anteil auf einer leistungsorientierten Beurteilung, in die qualitative und quantitative Zielerreichungen gleichermaßen einfließen. Die Höhe des gesamten Ausschüttungsvolumens legen der Vorstand bzw. die Geschäftsführungen jährlich fest. In der KfW und der KfW IPEX-Bank können besondere Leistungen von Tarifbeschäftigten in einem bestimmten Rahmen mit Einmalzahlungen anerkannt werden. Bei Entsendungen ins Ausland gewährt die KfW Zusatzleistungen, die den wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Bedürfnissen vor Ort entsprechen.

Beschäftigte der KfW mit unbefristetem Arbeitsvertrag – über 90 % der Belegschaft – erwerben für die Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit Ansprüche auf eine betriebliche Altersversorgung und haben Zugang zu zinsgünstigen Darlehen. Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die KfW eine freiwillige Entgeltumwandlung für die Altersvorsorge, Erstattung der Fahrtkosten für den Arbeitsweg sowie eine auch privat geltende Unfallversicherung.

Für die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen in der KfW gilt das Bundespersonalvertretungsgesetz. Wahrgenommen werden sie über einen Gesamtpersonalrat, der für standortübergreifende Fragen zuständig ist und alle vier Wochen tagt, sowie über drei örtliche Personalvertretungen in Frankfurt, Bonn und Berlin. KfW IPEX-Bank und DEG unterliegen dem Betriebsverfassungsgesetz und haben eigene Betriebsräte. Die unterschiedlichen Gesetze der Mitbestimmung (Bundespersonalvertretungsgesetz bzw. Betriebsverfassungsgesetz), machen die Bildung eines Konzernbetriebsrats nicht möglich. Insbesondere bei Veränderungsprozessen werden die zuständigen Gremien frühzeitig und umfassend eingebunden. Die Interessen der weiblichen Beschäftigten der KfW vertritt die von ihnen gewählte Gleichstellungsbeauftragte.

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Mein Nachhaltigkeitsbericht

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