Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die KfW will es ihren Beschäftigten ermöglichen, Arbeit und Privatleben in individuellen Rollen- und Lebensmodellen bestmöglich miteinander zu verbinden. Sie bietet ihnen dazu ein breites Spektrum an Teilzeitmodellen. Die Beschäftigten der KfW und KfW IPEX-Bank können gemäß Dienst- bzw. Betriebsvereinbarung weitgehend autonom in Gleitzeit sowie nach Absprache mit ihrer Führungskraft punktuell auch im Homeoffice arbeiten und sich für Kinderbetreuung, die Pflege naher Angehöriger oder Weiterbildung befristet freistellen lassen. Teilzeit ist auch im Management möglich: Im sogenannten Tandemmodell teilen sich zwei Personen eine Führungsposition. Im Jahr 2014 arbeiteten konzernweit 23,2 % der Beschäftigten in Teilzeit, davon 81,6 % Frauen. Bei der Suche nach einer kurzfristigen oder regelmäßigen Kinderbetreuung sowie nach professioneller Unterstützung bei Pflegebedarf unterstützt die KfW ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Kooperation mit entsprechenden Anbietern. Der seit 1973 bestehende Betriebskindergarten und -hort in Frankfurt bietet Platz für 45 Kinder. Weitere 76 Kita-Plätze hat die KfW in externen Einrichtungen angemietet. An den Standorten Bonn und Berlin können die Beschäftigten ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer nutzen. Die Hertie-Stiftung bestätigte 2014 bereits zum fünften Mal und mit einer ausdrücklichen Anerkennung die familienbewusste Personalpolitik der KfW und KfW IPEX-Bank. Die DEG ist seit 2012 mit dem audit berufundfamilie zertifiziert.

Berufliche Perspektiven

Fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu binden, ist angesichts der demografischen Entwicklung wesentlich für den langfristigen Erfolg der KfW – und zugleich eine Frage der Verantwortung. Den Berufseinstieg ermöglicht die Bank auf verschiedenen Wegen. Sie bildet an allen Standorten bedarfsgerecht in unterschiedlichen Berufen aus; die Ausbildungsquote lag 2014 bei 4,3 %. Für schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber ist das Bewerbungsverfahren angepasst. Abiturientinnen und Abiturienten bietet die KfW die Möglichkeit zum dualen Studium, Hochschulabsolventen diverse Traineeprogramme und Studierenden mehrmonatige Praktika. Konzernweit waren Ende 2014 insgesamt 196 Berufseinsteiger unter Beachtung der Richtlinien der Initiative Fair Company beschäftigt. Ihren Beschäftigten bietet die KfW ein breites Angebot an internen Weiterbildungsmaßnahmen. Bei spezifischem Bedarf greift sie auf externe Anbieter zurück. Schwerpunkte der Qualifizierung lagen im Berichtszeitraum auf Management-, Persönlichkeits- und Kommunikationstrainings, Sprachkursen sowie fachlichen Inhalten. Ein Nachfolgemanagement für Führungspositionen sichert in der KfW die systematische Förderung von Beschäftigten. Voraussetzung für eine Führungsposition ist der erfolgreiche Abschluss des entsprechenden Potenzialverfahrens für Team- bzw. Abteilungsleitungspositionen.

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Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz

Um die Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten dauerhaft zu erhalten, betreibt die KfW ein vorsorgendes Gesundheitsmanagement. Es wurde 2013 überarbeitet und fokussiert auf die Gestaltung von Arbeitsprozessen, Organisation und Kultur. Ein Schwerpunkt lag 2014 in der Schulung von Führungskräften aller Hierarchieebenen zu Aspekten der Gesundheit. Die KfW veranstaltet konzernweit an allen Standorten Gesundheitstage und bietet vielfältige Programme und Kurse an – von Betriebssport über ergonomische Beratung und Techniken zur Stressbewältigung bis hin zur Vorbereitung auf die dritte Lebensphase.

Reisende und im Ausland tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Schutzimpfungen und eine persönliche Reiseapotheke, alle Interessenten eine jährliche Grippeschutzimpfung. Führungskräfte können sich regelmäßig Gesundheitschecks unterziehen. Im Rahmen des Arbeitsschutzmanagements tauschen sich die internen Fachkräfte für Arbeitssicherheit regelmäßig aus. Sie führen Arbeitsplatzbegehungen und Gefährdungsanalysen durch und erarbeiten bei Bedarf geeignete Maßnahmen. Ihre Erkenntnisse fließen in den standortübergreifenden kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung der Beschäftigten zur ergonomischen Gestaltung ihrer Arbeitsplätze, der Unterweisung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie der Optimierung des Verhaltens bei Notfällen.

Dienstreisen und Auslandseinsätze führen die Beschäftigten der KfW häufig auch in sicherheitskritische Gebiete. Für den Umgang mit Risiken vor Ort gilt konzernweit eine Richtlinie. Auf ihrer Grundlage wurde 2014 eine Arbeitsanweisung mit Checklisten für die physische und umgebungsbezogene Sicherheit erstellt. Vor der Entsendung werden die Beschäftigten persönlich und länderspezifisch beraten und können an Online- und Präsenzschulungen teilnehmen. Eine 2014 veröffentlichte Broschüre liefert ihnen Tipps, Checklisten sowie Telefonnummern für Notfälle aller Art. Wohn- und Arbeitsstätten sowie Logistik und Kommunikationsmittel in sicherheitskritischen Ländern unterzieht die KfW einem Sicherheits-Assessment. 2014 fanden diese an neun Standorten statt. Bei Bedarf werden die Beschäftigten über die Sicherheitszentrale der KfW rund um die Uhr unterstützt – im Jahr 2014 erfolgreich bei über 50 sicherheitskritischen Ereignissen im Ausland.

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Weiterführende Kennzahlen zum Thema Mitarbeiter bei der KfW finden Sie unter Mitarbeiterkennzahlen.

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