Kontinuierlicher Dialog

Mit ihren Stakeholdern tauscht sich die KfW regelmäßig und über vielfältige Formate aus. Die Anregungen, die sie darüber gewinnt, fließen in das Geschäft ein.

Mit ihren Stakeholdern tauscht sich die KfW regelmäßig und über vielfältige Formate aus.

Als international agierende Förderbank öffentlichen Rechts hat die KfW Bankengruppe internationale Anspruchsgruppen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Wichtige Stakeholdern sind:

  • Anteilseigner, öffentliche Auftraggeber und strategische Partner aus Politik und Wirtschaft
  • Endkunden und Kreditnehmer aus den Förderprogrammen, Export- und Projektfinanzierungen
  • Allgemeine Öffentlichkeit
  • Vertreter von Medien, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
  • Analysten, Investoren und Emittenten
  • Lieferanten
  • Anwohner an den Standorten
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Allgemeine Öffentlichkeit

Mit ihnen pflegt die Bank einen konstruktiven, offenen Austausch – in Einzelgesprächen, bei Diskussionsforen, Konferenzen, Netzwerktreffen sowie eigenen Veranstaltungen. Dabei profitiert sie vom Wissen und den Erfahrungen ihrer Stakeholdern, informiert über ihr Handeln und stellt sich Fragen. [G4-24]

Zu Projekten, für deren Finanzierung die KfW in der Kritik steht, nimmt sie zeitnah und ausführlich Stellung. Dies galt auch für ein im April 2015 veröffentlichtes Dossier der Nichtregierungsorganisation urgewald zur Finanzierung von Kohlekraft sowie der Ausgestaltung der Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen (siehe Interview).

Austausch mit Experten

Relevante Stakeholdern bindet die KfW fallweise auch aktiv in die Weiterentwicklung der Konzernstrategie und die marktgerechte Ausrichtung des Produktportfolios ein. Im Rahmen einer Marktanalyse zur strategischen Neuausrichtung der Beteiligungsfinanzierung wurden 2014 persönliche Gespräche mit Vertretern von Investoren, Entrepreneurship-Zentren, Start-ups und anderen Fördereinrichtungen geführt. Ziel war es, eine mögliche Angebotslücke am deutschen Venture Capital-Markt zu identifizieren. Auch die strategische Ausrichtung in der Rohstoffsicherung überprüfte die KfW 2014 unter Einbindung von Experten aus Politik, Unternehmensverbänden, Wissenschaft.

Die Ausrichtung und Wirksamkeit ihrer Förderprogramme diskutiert die KfW in regelmäßigen Arbeitstreffen mit Vertretern von Ministerien und Bundesverbänden. Verbände, Forschungsinstitute und Umweltorganisationen bindet sie über persönliche Gespräche sowie die Teilnahme an Veranstaltungen und externen Gremien ein. Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in einem für sie wichtigen Sektor beteiligt sich die DEG an dem 2014 initiierten Textilbündnis der Bundesregierung. In der 2013 gegründeten Garment Industries Transparency Initiative (GITI), einer weiteren Multi-Stakeholder-Initiative der Textilbranche, ist sie im Aufsichtsrat vertreten.

Traditionell ordnet die KfW regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum wechselseitigen Erfahrungsaustausch in die Bundespolitik ab, etwa in das Bundeskanzleramt oder das BMWi. Regierungen anderer Länder berät sie beim Aufbau von Förderbanken (siehe hier). Durch die Präsidentschaft im IDFC (IDFC, siehe hier) tauscht sich die KfW regelmäßig mit anderen Entwicklungsfinanziers, nationalen Regierungen und UN-Vertreten aus und arbeitet an der Harmonisierung der Berichterstattung zur Klimafinanzierung.

Kapitalmarktteilnehmer adressiert die KfW auf Veranstaltungen, in persönlichen Gesprächen sowie per Newsletter aktiv mit Nachhaltigkeitsthemen. Anfragen der Käufer der KfW-Anleihen beantwortet sie über eine Telefon-Hotline und per Mail. Auf jährlich bis zu zehn Investor-Relations-Roadshows und weltweit rund 40 Konferenzen tritt die Bank in Dialog mit institutionellen Investoren. Mit Kapitalmarktanalysten tauscht sie sich einmal im Jahr bei ihrem Analystenworkshop aus. Der 2014 erstmals aufgelegte „Green Bond“ der KfW erwies sich dabei als guter Ansatzpunkt, um Nachhaltigkeitsthemen zu intensivieren. Nicht staatliche Emittenten der Bonds im Liquiditätsportfolio der KfW werden regelmäßig angeregt, die eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. An den jährlichen Netzwerktreffen der deutschen UN PRI-Unterzeichner nimmt die KfW regelmäßig teil; 2013 richtete sie die Veranstaltung aus.

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Transparenz und Dialog

Die Kommunikation mit ihren Kunden hat die KfW seit 2013 über eine vollständig überarbeitete Internetpräsenz stark ausgebaut, vereinfacht und durch umfassende Serviceleistungen ergänzt (siehe hier). Die KfW IPEX-Bank diskutierte mit ihren Kunden auf der Beiratssitzung im Sommer 2014 den Mehrwert unternehmerischer Verantwortung. Mit Deutschlands führendem Kreditversicherer Euler Hermes führte sie ebenfalls 2014 einen Workshop zum Prozess der Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung durch.

Die Meinungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhebt die KfW seit 2012 in regelmäßigen Befragungen. Mit NGOs steht sie in einem regelmäßigen Dialog. Die KfW Stiftung tauscht sich kontinuierlich mit anderen Organisationen des dritten Sektors aus. Journalisten ermöglicht es die KfW, sich vor Ort über die Wirkung der Finanzierungen zu informieren. Im Mai 2014 führte eine Projektreise nach Vietnam und in die Mongolei. Für die Öffentlichkeit kommuniziert die KfW ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zeitnah und transparent in ihrem Nachhaltigkeitsportal www.kfw.de/nachhaltigkeit, dem alle zwei Jahre erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht sowie dem jährlichen Fakten-Update. Der im April 2015 erstmals mit Vertretern wichtiger Stakeholdergruppen durchgeführte Round Table (siehe hier) soll künftig regelmäßig stattfinden.

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Wichtige Mitgliedschaften

Über das Wissen und die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter bringt sich die KfW in zahlreiche Initiativen, Verbände und Vereine ein. Wichtige Mitgliedschaften mit Nachhaltigkeitsbezug sind:

  • Conservation Finance Alliance (CFA)
  • Association of European Development Finance Institutions a.s.b.l. (EDFI)
  • Extractive Industries Transparency Initiative (EITI)
  • International Development Finance Club (IDFC)
  • Reproductive Health Supplies Coalition
  • United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP-FI)
  • Transparency International Deutschland e.V.
  • Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. (VÖB)
  • Equator Principles Association (über KfW IPEX-Bank)

Die KfW hat Mandate in den Aufsichtsgremien unter anderem in der DEG und der KfW IPEX-Bank sowie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und der Berliner Energieagentur GmbH (BEA), an denen sie Anteile hält. Sie ist zudem vertreten in den Kuratorien der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. (GUG), des Instituts für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE), der Ruhr-Universität Bochum sowie des Naturmuseums Senckenberg und des Zoos Frankfurt.

Die KfW gehört zu den Förderern mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute:

  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Berlin
  • ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
  • Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle e.V. (IWH)
  • Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI), Essen
  • Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW), Mannheim

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Ehrenämter und Mandate

Ehrenämter oder Mandate hält die KfW unter anderem in folgenden Institutionen:

  • Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW)
  • Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
  • CDU-Bundestagsausschuss Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte
  • Deutsch-Indische Beratergruppe (DIBG)
  • Initative FKI Frauen-Karriere-Index
  • Nah- und Mittelostverein e.V. Berlin
  • Zwischenstaatliches Expertengremium zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung
  • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Frankfurt

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Mein Nachhaltigkeitsbericht

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