Finanzierung mit Weitblick

Ihre Mittel setzt die KfW Bankengruppe dafür ein, den Wandel in Deutschland und weltweit zu gestalten. Dabei agiert sie professionell, kundenorientiert und partnerschaftlich.

Motiv Windkraft: die Förderung erneuerbarer Energien ist ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der KfW.

In einem schwierigen Umfeld verzeichnete die KfW Bankgengruppe 2014, wie auch in den Vorjahren, eine hohe Nachfrage nach ihren Finanzierungsprodukten. Die Förderzusagen stiegen auf ein Gesamtvolumen von 74,1 Mrd. EUR (2013: 72,5 Mrd. EUR). Den Rahmen stecken global wirksame Megatrends.

Klimawandel und Umweltschutz

Inhaltlicher Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist der Klima- und Umweltschutz. Bis 2017 stellt die KfW dafür mehr als 100 Mrd. EUR zur Verfügung. Im Jahr 2014 machten die Neuzusagen in diesem Bereich mit 26,6 Mrd. EUR (2013: 27,8 Mrd. EUR) rund 36 % des gesamten Fördervolumens aus (siehe Tabelle unten). Weltweit ist die KfW damit einer der größten Finanzierer von Klima- und Umweltschutz. Über alle Geschäftsfelder hinweg unterstützt sie den Ausbau erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz, den Erhalt von Biodiversität, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sowie zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Umweltverschmutzung.

Motiv Fischer / Biodiversität.

In Deutschland leisten die klimarelevanten Förderprogramme der KfW einen substanziellen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Im Jahr 2014 konnte durch sie ein Anteil von rund 17 % der Emissionen eingespart werden, die Deutschland jährlich reduzieren muss, um das nationale Treibhausgasminderungsziel (minus 40 % bis 2020 gegenüber 1990) zu erreichen. Ausbau und Nutzung regenerativer Quellen unterstützte die KfW über die Programme zur Förderung erneuerbarer Energien mit insgesamt 4,1 Mrd. EUR. Zur Verbesserung der Energieeffizienz in gewerblichen Unternehmen reichte sie über das „KfW-Energieeffizienzprogramm“ ein Fördervolumen von 3,2 Mrd. EUR aus. Energieeffizienz in privaten und kommunalen Gebäuden unterstützen die KfWProgramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (EBS): Für Wohngebäude reichte die KfW 2014 hier 5,6 Mrd. EUR für den Neubau von knapp 110.000 energieeffizienten Wohneinheiten aus. Mit Krediten und Zuschüssen in Höhe von 3,7 Mrd. EUR wurden über 230.000 Wohneinheiten energetisch saniert. Die Nachfrage der Kommunen nach Fördermitteln für den kommunalen Umwelt- und Klimaschutz, darunter auch energetisches Bauen und Sanieren, stieg 2014 deutlich auf 1,2 Mrd. EUR. Insgesamt leistet die Förderung der KfW zu den Zielen des 2014 verabschiedeten Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) des BMWi einen wichtigen Beitrag.

Das „KfW-Umweltprogramm“ finanzierte 2014 mit einem Volumen von 579 Mio. EUR Maßnahmen des betrieblichen Umweltschutzes – vom Elektrofahrzeug bis zu größeren Projekten in den Bereichen Materialeinsparung und Abfallvermeidung. Der Schwerpunkt lag auf Ressourceneffizienz, Lärmschutz und Luftreinhaltung. Quer durch alle Zielgruppen der Inlandsförderung stellte die KfW 2014 rund 19,2 Mrd. EUR (2013: 22,2 Mrd. EUR) und damit gut 40 % ihres inländischen Fördervolumens für den Klima- und Umweltschutz bereit.

Weltweit setzt sich die KfW Bankengruppe über ihre Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften für den Klima- und Umweltschutz ein. Von den 2014 neu zugesagten Krediten der KfW IPEX-Bank in Höhe von 16,6 Mrd. EUR entfielen 2,3 Mrd. EUR auf die Sparte Energie und Umwelt. Auch in den anderen Sparten spielen Klimaaspekte eine wichtige Rolle. So hat die KfW IPEX-Bank als einer der weltweit größten Schiffsfinanzierer zusammen mit der Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd eine Methode zur Bewertung der Energieeffizienz der finanzierten Schiffe entwickelt. Die Ergebnisse fließen als zusätzliches Kriterium in die Finanzierungsentscheidung ein.

In Schwellen- und Entwicklungsländern weitete die KfW Bankengruppe ihr klimarelevantes Engagement 2014 erneut deutlich aus. Im Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank machten entsprechende Projekte mit einem Volumen von 4,7 Mrd. EUR (2013: 2,8 Mrd. EUR) rund 64 % des Neugeschäfts aus. Gefördert wurden im Berichtszeitraum beispielsweise der Ausbau des Stromleitungsnetzes in Indien, das erste solarthermische Kraftwerk in Chile sowie der weltweit größte Solarpark in Marokko (siehe hier).

Die DEG stellte 2014 rund 691 Mio. EUR (2013: 469 Mio. EUR) und damit 47 % der Neuzusagen für Investitionen in den Klima- und Umweltschutz sowie die Anpassung an den Klimawandel bereit.

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Globalisierung und technischer Fortschritt

Motiv Energieeffizienz

Das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft – und damit Wachstum und Beschäftigung – langfristig zu sichern, verfolgt die KfW Banken­gruppe insbesondere auch über die Tochtergesellschaft KfW IPEX-Bank. Sie realisierte 2014 mit einem Gesamtvolumen von 16,6 Mrd. EUR (2013: 13,7 Mrd. EUR) maßgeschneiderte Projekt- und Export­finanzierungen für mittlere und große Unternehmen wichtiger Schlüssel­industrien. Das größte Neukreditvolumen verbuchte mit 2,9 Mrd. EUR die Geschäftssparte Maritime Industrie. Weitere wichtige Wachstumstreiber waren die Sparten Grundstoff­industrie (2,7 Mrd. EUR) sowie Energie und Umwelt (2,3 Mrd. EUR). Unter den 2014 finanzierten Projekten waren zum Beispiel der Windpark Noordoostpolder und das Universitätsklinikum Kiel.

Die DEG unterstützt deutsche Unternehmen mit langfristigen Finanzierungen und Beratungsleitungen, um neue Exportmärkte in Schwellen- und Entwicklungsländern zu erschließen. 2014 reichte sie dafür rund 253 Mio. EUR (2013: 152 Mio. EUR) aus. Das entspricht einem Anstieg um 60 % und stellt einen neuen Höchstwert dar.

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Demografischer Wandel

Der demografischen Entwicklung in Deutschland begegnet die KfW auf verschiedenen Ebenen. Den Anforderungen einer zunehmend älteren Bevölkerung kommt sie mit Programmen nach, die die Reduzierung von Barrieren in Wohngebäuden sowie im öffentlichen Raum fördern. Über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ reichte die KfW 2014 rund 334 Mio. EUR (2013: 408 Mio. EUR) an zinsgünstigen Krediten und Darlehen aus. Den Erwerb von Wohneigentum unterstützte sie mit rund 4,7 Mrd. EUR.

Nicht zuletzt weil die Bevölkerung in Deutschland zugleich abnimmt, fördert die KfW mit diversen Programmen die akademische und berufliche Bildung. Denn um künftig mit weniger Arbeitskräften den gegenwärtigen Wohlstand zu sichern, müssen diese gut qualifiziert sein. Im umfangreichsten Bildungsprogramm „KfW-Studienkredit“ sagte die KfW im Jahr 2014 rund 34.800 zinsgünstige Darlehen zu – und damit 5 % mehr als 2013. Das Fördervolumen lag mit gut 1,4 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau. Zur Förderung der beruflichen Weiterbildung wurden im Programm „AFBG – Meister-BAföG“ (wie schon 2013) ca. 60.000 Zusagen mit knapp 300 Mio. EUR Volumen erteilt.

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Trendunabhängige Förderthemen

Armutsbekämpfung

Motiv Globalisierung und Armutsbekämpfung.

Ergänzend engagiert sich die KfW Bankengruppe in weiteren wichtigen Förderfeldern. Zur Bekämpfung der weltweiten Armut unterstützt der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank die Bundesregierung seit über 50 Jahren bei der Finanzierung und Umsetzung entwicklungspolitischer Projekte. Mit einem Volumen von rund 7,4 Mrd. EUR (2013: 5,3 Mrd. EUR) erreichten die finanziellen Zusagen 2014 einen Höchstwert. Fast 40 % der Mittel flossen in Vorhaben in die Region Subsahara-Afrika zur unmittelbaren Bekämpfung von Armut. Inhaltlich reicht das Spektrum der Maßnahmen von Investitionen in moderne Infrastruktur über Landwirtschaft bis hin zu den Gesundheits- und Sozialsystemen. Dabei entwickelt und nutzt der Geschäftsbereich Entwicklungsbank auch innovative Finanzierungsinstrumente für arme Bevölkerungsgruppen wie Versicherungen gegen Dürren, Wetterextreme und andere Folgen des Klimawandels. Die DEG verbessert über privatwirtschaftliche Investitionen die Lebensbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Mit 1,47 Mrd. EUR erreichten die Gesamtzusagen 2014 ebenfalls einen neuen Höchstwert (2013: 1,45 Mrd. EUR). Finanziert werden damit 113 Vorhaben in 49 Ländern, darunter in besonders wenig entwickelten wie Bhutan, Kambodscha, Uganda und Tansania.

Finanzierung des deutschen Mittelstands

Motiv Arbeit und Mittelstand.

Ein weiterer traditionsreicher Aufgabenschwerpunkt der KfW ist die Förderung von Mittelständlern, Freiberuflern und Gründern in Deutschland. Dies tut sie über zinsgünstige Kredite, die Stärkung der Eigenkapitalbasis sowie Beteiligungskapital. Das Zusagevolumen im Geschäftsbereich Mittelstandsbank ging 2014 mit 19,9 Mrd. EUR gegenüber dem Vorjahr um 12 % zurück. Grund war die allgemein verhaltene Investitionsnachfrage der Unternehmen; zudem griffen diese vermehrt auf eigene Mittel zurück. Gegen den Trend steigerte einzig der Förderschwerpunkt „Innovationsfinanzierung“ mit 1,4 Mrd. EUR die ausgereichten Mittel deutlich (2013: gut 1 Mrd. EUR).

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Passende Finanzierungsansätze

Für ihre gemeinsamen Förderziele verfolgen die einzelnen Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften der KfW unterschiedliche Ansätze. Die KfW setzt im Auftrag des Bundes und in enger Zusammenarbeit mit seinen Vertretern Förderprogramme für Privatleute, Unternehmen und Kommunen in Deutschland um. Um die Qualität kontinuierlich zu verbessern, unterzieht sie ihr Produktportfolio einer fortlaufenden Bewertung. Produkte von hoher Qualität und Wirksamkeit werden ausgebaut und weiterentwickelt, andere zurückgefahren. Die KfW verfügt weder über Kundeneinlagen noch ein eigenes Filialnetz und agiert damit als „Bank hinter den Banken“. Kredite vergibt sie nach dem Subsidiaritätsprinzip: Mit ihren Kunden tritt sie nicht direkt, sondern über deren Hausbank in Kontakt. Diese prüft den Antrag und leitet ihn bei positiver Bewertung durch. Die KfW konkurriert daher nicht mit Geschäftsbanken. Ausnahmen vom Hausbankprinzip gelten zum Beispiel für öffentliche Kreditnehmer sowie bei der Gewährung von Zuschüssen an Privatkunden und Unternehmen.

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finanziert und begleitet im Auftrag des BMZ staatliche Akteure in Schwellen- und Entwicklungsländern. Abhängig von deren Leistungsfähigkeit erhalten sie Zuschüsse, Entwicklungs- oder Förderkredite. Neben den Haushaltsmitteln des Bundes setzt der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank dabei auch eigene Mittel ein.

Die DEG stellt privaten Unternehmen für Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern langfristige Finanzierungen in Form von Risikokapitalbeteiligungen und Mezzanineprodukten sowie Darlehen und Garantien bereit. Zudem berät sie bei der Umsetzung der Vorhaben. Die DEG setzt nahezu ausschließlich Eigenmittel ein und ist als Tochter der KfW der Förderung deutscher Unternehmen besonders verpflichtet. Die KfW IPEX-Bank strukturiert für Unternehmen aus Deutschland und Europa maßgeschneiderte mittel- und langfristige Kredite. Als selbständiges Finanzinstitut übt sie ihr Geschäft unter Marktbedingungen aus.

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Geschäftsmodell der KfW

Ausgeprägte Kundenorientierung

Im Sinne ihrer Modernisierung startete die KfW 2012 ein umfassendes Programm für eine verbesserte Kundenorientierung. Zentrale Elemente sind eine ansprechende und informative Außendarstellung der Bank sowie effizientere Durchleitungs- und Bearbeitungssysteme. Ihr Förderangebot bewarb die KfW im Berichtszeitraum über privatkundenorientierte TV-Spots. Der Internetauftritt wurde im Zuge einer vollständigen Überarbeitung informativ und serviceorientiert gestaltet. Zwei Drittel der Ende 2014 online befragten Nutzer bewerteten ihn mit Bestnoten. Für Berater, Multiplikatoren und Finanzierungspartner eröffnete die KfW Mitte 2015 ein eigenes Online-Portal mit spezifisch aufbereiteten Inhalten.

Den Weg vom Internet zur persönlichen Beratung erleichtert seit 2013 die Online-Beratungsanfrage (BAN). Kunden können darüber für den Großteil der bankdurchgeleiteten Produkte einen Termin bei bis zu drei KfW-Finanzierungspartnern anfragen. Neben den meisten Sparkassen und Genossenschaftsbanken nehmen daran mittlerweile auch große Geschäftsbanken in Deutschland teil. Von den Anfang 2014 befragten Nutzern des BAN-Services zeigten sich über 60 % mit dem Angebot insgesamt und besonders mit der schnellen Kontaktaufnahme hochzufrieden. Über die digitale Bankdurchleitung (BDO 2.0) der KfW können Finanzierungspartner den Kunden noch während des Beratungsgesprächs die Förderfähigkeit eines Investitionsvorhabens elektronisch bestätigen und die aktuellen Zinskonditionen reservieren.

Dem großen Bedarf von Kunden und Interessenten an persönlicher Beratung kommt die KfW nach. Im Jahr 2014 beantwortete sie rund 900.000 telefonische und schriftliche Anfragen, zumeist zu Förderangeboten in den Bereichen Bildung (45 %) und Wohnen (40 %). Auf der Plattform www.energie-effizienz-experten.de listet die KfW qualifizierte Energieberater und Fachplaner auf, deren fachliche Anforderungen sie gemeinsam mit Verbänden und Fachakteuren definiert hat. Technische Fachfragen von Energieberatern zur Umsetzung energieeffizienter Bauvorhaben beantworten KfW-Experten bereits seit Einführung der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV2009) per Mail – pro Monat über 200.

Die Zufriedenheit der Kunden der Inlandsförderung erhebt der KfW-Neukunden-Monitor. Befragt werden dabei monatlich rund 600 Endkreditnehmer bzw. Zuschussempfänger. Ihr Feedback gibt – neben der externen Evaluierung der Förderprogramme (siehe hier) – wertvolle Hinweise, wie sich Produkte, Prozesse und Services noch stärker an den Anforderungen des Marktes ausrichten lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass die KfW in puncto Zufriedenheit und Bindung deutlich über dem Branchendurchschnitt der Privatkunden von Banken und Sparkassen liegt.

Auch das Feedback der Finanzierungspartner sowie von Bankenverbänden holt die KfW regelmäßig ein. Die hohe Zufriedenheit dieser Key-Account-Partner stieg in einer Ende 2013 durchgeführten repräsentativen Befragung gegenüber 2012 nochmals an: Über 70 % vergeben Top-Noten für die Betreuung. Ebenfalls gestiegen ist die Zufriedenheit der Kundenberater in Banken und Sparkassen, die im Frühjahr 2014 telefonisch befragt wurden: Rund 60 % geben der KfW Top-Noten.

Die Kunden der KfW IPEX-Bank können ihr Feedback zum Ablauf des Kreditprozesses an den zuständigen Projektmanager adressieren. Dieser holt es rund sechs Wochen nach Transaktionsabschluss mit Hilfe eines Leitfadens ein.

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Engagiert in Europa

Ihre langjährige Expertise in der Förderung des Mittelstands bringt die KfW Bankengruppe auch auf europäischer Ebene ein – und setzt damit Wachstumsimpulse für nationale Volkswirtschaften. Wie schon in der Vergangenheit unterstützte sie auch im Berichtszeitraum Regierungen beim Aufbau nationaler Förderbanken. Als Mitglied einer europäischen Arbeitsgruppe hat die KfW die griechische Regierung beim Aufbau des Förderfonds IfG unterstützt. Dieser soll unter einem gemeinsamen Dach die drei Säulen Darlehen, Beteiligungen und Infrastruktur bündeln. Zur Umsetzung der ersten Säule wurde im Mai 2014 unter maßgeblicher Beteiligung der KfW eine Zweckgesellschaft mit Sitz in Luxemburg gegründet, deren Aufgabe die Vergabe von Krediten an griechische KMU im Wege der Durchleitung ist. Die Bundesregierung hat über die KfW gemeinsam mit der griechischen Regierung über den Hellenic Fund for Entrepreneurship and Development (ETEAN) dafür jeweils 100 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Bei der im September 2014 gegründeten portugiesischen Förderbank hatte die KfW im Vorfeld ihr Know-how eingebracht. Der ebenfalls im September 2014 gegründeten irischen Förderinstitution gewährt die KfW in der Anfangsphase ein Globaldarlehen von 150 Mio. EUR. Die KfW unterhält strategische Partnerschaften mit europäischen Förderbanken und vergibt im Auftrag des Bundes Globaldarlehen zur Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen. Im Februar 2015 schloss sie dazu mit der polnischen Förderbank BGK einen Vertrag über 100 Mio. EUR. Der italienischen Cassa Depositi e Prestiti (CDP) stellte sie im November 2014 500 Mio. EUR und der spanischen Förderbank Instituto de Crédito Oficial (ICO) im Jahr 2013 insgesamt 1 Mrd. EUR zur Verfügung. Daneben unterstützt die KfW neue Förderbanken in der Aufbauphase, wie die britische Green Investment Bank (GIB) sowie die British Business Bank. Zur europäischen Investitionsoffensive („Juncker-Plan“) plant die KfW bis zu 8 Mrd. EUR beizutragen.

Europaweites Engagement der KfW Bankengruppe

In ihrem Geschäft fokussiert die KfW auf die Megatrends Klimawandel, Globalisierung und Demografischer Wandel. Zudem engagiert sie sich mit ihren Finanzierungen für die Bekämpfung von Armut weltweit und den Mittelstand in Deutschland.

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