Mitarbeiter­initiativen und Spenden

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KfW übernehmen auch außerhalb des Berufs Verantwortung und engagieren sich für das Gemeinwohl – sei es in ihrem persönlichen Lebensumfeld oder andernorts. Die KfW ermutigt sie, „ihre“ Projekte und Initiativen im Intranet vorzustellen und unterstützt sie mit einer einmaligen Spende von 500 EUR. Eine Auswahl von 40 Projekten stellt die Bank einmal jährlich in einer Sonderausgabe des Mitarbeitermagazins vor. Damit verknüpft ist der Aufruf an die gesamte Belegschaft, das „Projekt des Jahres“ zu küren. Der Vorstand der KfW verleiht die Auszeichnung im Rahmen eines Charity Dinners, zu dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen sind, die sich in den ausgewählten Projekten engagieren (siehe Kasten).

Der Förderverein „Für Andrea e.V.“ ist das KfW „Projekt des Jahres 2015“: gegründet von einem KfW Mitarbeiter unterstützt der Verein die Behandlung der Frau des Gründers, die plötzlich zu einem Pflegefall wurde.

Projekt des Jahres 2015: Für Andrea e.V.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KfW hatten mit ihrem Votum entschieden: „Projekt des Jahres 2015“ ist der Förderverein Für Andrea e.V. (www.fuerandrea.de). In einer feierlichen Veranstaltung honorierte KfW-Vorstandsmitglied Dr. Günther Bräunig im Februar 2015 das Engagement von Clemens Kremer und übergab ihm eine Sonderprämie von 2.500 EUR. Mit dem Verein unterstützt der KfW-Mitarbeiter die Behandlung seiner Frau Andrea, die früher ebenfalls in der Bank tätig war. Nach einer Kleinhirnblutung im Jahr 2011 und mehreren Infarkten im Großhirn wurde die zweifache Mutter plötzlich zum Pflegefall. Da die Krankenkasse lediglich die Basistherapie trägt, sammelt der Verein Geld für eine optimale Behandlung. Dazu zählen Akupunktur, Musiktherapie, mehrwöchige Intensivtherapien sowie medizinische Hilfsmittel wie spezielle Lagerungskissen. Andrea Kremer wird ihr Leben lang auf Hilfe angewiesen sein. Durch die Therapiestunden hat sie jedoch schon große Fortschritte gemacht: Sie kann wieder selbstständig essen und trinken und mit geringem Wortschatz sprechen.

Über die Aktion „Rest-Cent“ oder „Rest-Euro“ haben die Beschäftigten der KfW die Möglichkeit, einen Teil ihres monatlichen Gehalts zu spenden. Das Gehalt wird dabei auf den nächsten vollen Euro- oder Fünf-Euro-Betrag abgerundet. Im Jahr 2014 summierten sich die gespendeten Beträge auf 30.000 EUR; die KfW stockte sie um 25.000 EUR auf. Mit dem Geld wurden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die die Beschäftigten vorgeschlagen und der örtliche Personalrat Frankfurt anschließend ausgewählt hat. Insgesamt leistete die KfW 2014 Spenden in Höhe von mehr als 150.000 EUR an Institutionen überwiegend aus dem sozialen und kulturellen Bereich. Um den Kreis der Empfänger möglichst groß zu halten, übersteigt keine Einzelspende die Summe von 15.000 EUR. Finanzielle oder sonstige Zuwendungen an politische Parteien einschließlich parteinaher Organisationen leistet die KfW gemäß ihrer Spendenrichtlinie nicht.

Spendenaufkommen 2012–2014
in EUR

201220132014
KfW169.764129.765151.566
Beschäftigte24.50025.00030.000
Gesamt194.264154.765181.566

Mein Nachhaltigkeitsbericht

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